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  • AutorenbildBarbara Becker

Neujahrsvorsätze: Ein sanfter Start ins neue Jahr mit Selbstliebe


Frau stemmt Gewichte


Das Ende eines Jahres und der Beginn eines neuen werden oft von vielen Menschen als Anlass genommen, sich ehrgeizige Ziele zu setzen – die berühmten Neujahrsvorsätze. Doch wie oft haben wir uns vorgenommen, alles auf einmal zu ändern, nur um nach kurzer Zeit festzustellen, dass die Umsetzung schwieriger ist als gedacht?


Der Druck ist groß.

Social Media, Werbung und gefühlt jeder, der Einfluss auf uns hat, lebt es uns gerade vor! Veganuary, Sport, Sport, Sport – Dry January. Und vieleS mehr. Ja, selbst wenn man nur mal eben schnell etwas beim Lidl holen möchte, wird man mit Sport- und Selfcare-Artikeln überhäuft. Dabei wollte ich doch nur...


Es ist verlockend, zum Jahreswechsel große Veränderungen anzustreben. Wir setzen uns hohe Ziele, wollen schlechte Gewohnheiten aufgeben und uns in zahlreichen Lebensbereichen verbessern. Allerdings kann der Druck, alles auf einmal zu erreichen, zu Frustration und Enttäuschung führen, wenn die gesteckten Ziele nicht so schnell erreicht werden, wie wir es uns erhofft haben.


Ein Ansatz, der mehr Raum für Selbstverständnis und Mitgefühl schafft, besteht darin, zu den bewährten Routinen zurückzukehren. Statt sich von einem Extrem ins andere zu stürzen, können wir uns auf die täglichen Gewohnheiten konzentrieren, die uns bereits vertraut sind. Diese Routine bietet nicht nur Stabilität, sondern auch die Möglichkeit, Veränderungen schrittweise zu integrieren. Statt zwei Wochen jeden Tag ins Fitnessstudio zu rennen, starte doch einfach mal mit 2 mal 20 Minuten pro Woche. Statt einen Monat vegan zu leben und den Rest des Jahres nicht, wäre doch eine Möglichkeit, einen Tag in der Woche vegan zu essen.


Selbstliebe spielt übrigens bei Veränderungen eine entscheidende Rolle.

Oft neigen wir dazu, uns selbst zu kritisieren, wenn wir unsere Ziele nicht sofort erreichen. Doch anstatt uns mit negativen Gedanken zu belasten, können wir uns bewusst machen, dass Veränderungen viel Zeit brauchen. Es ist okay, kleine Schritte zu machen und auch mal Rückschläge zu erleben. Selbstliebe bedeutet, sich selbst mit Güte und Verständnis zu behandeln, anstatt sich für vermeintliche Misserfolge zu bestrafen. Belohnst du dich mit etwas, wenn du einen Erfolg hattest? Es muss auch nicht der große Erfolg sein. Es sind auch die kleinen Dinge wichtig. Zum Beispiel, ein leckeren Milchshake nach dem Sport. Am Samstag in die Lieblingspizzeria zu gehen, nachdem du am Freitag einen veganen Tag eingelegt hast.


Ein effektiver Weg, um Veränderungen schrittweise zu integrieren, besteht darin, klare, realistische Ziele zu setzen. Statt sich vorzunehmen, das gesamte Leben umzukrempeln, können wir uns auf spezifische Aspekte konzentrieren, die wir verbessern möchten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einführung von Selbstreflexion. Durch regelmäßige Überprüfung der eigenen Fortschritte können wir erkennen, welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um unsere Ziele zu erreichen. Dieser Prozess ermöglicht nicht nur eine bessere Verbindung zu sich selbst, sondern auch die Anpassung der Ziele an die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten.


Insgesamt geht es bei den Neujahrsvorsätzen nicht darum, sich selbst zu überfordern, sondern vielmehr darum, die Beziehung zu sich selbst zu stärken und bewusst Veränderungen zu gestalten. Indem wir auf Selbstliebe, Verständnis und die schrittweise Integration von neuen Gewohnheiten setzen, schaffen wir eine nachhaltige Grundlage für persönliches Wachstum im neuen Jahr.




Neujahrsvorsätze: Ein sanfter Start ins neue Jahr mit Selbstliebe

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