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  • AutorenbildKristina Arens

Taking a walk down memory lane: Vom Vermissen von Furby, Tamagotchi und Freundschaftsbüchern - Top 5 der 90er Jahre!



Auf dem Tisch steht ein kleines, flauschiges Wesen namens Furby. Sein Körper ist etwa so groß wie eine Handfläche und er scheint aus einem weichen Material gefertigt zu sein. Sein Fell ist von einer ungewöhnlichen Farbe, eine Mischung aus Grau und Weiß mit einigen bunten Akzenten. An seinem Kopf befinden sich zwei große, runde Augen, die neugierig in die Umgebung zu blicken scheinen. Seine kleinen Ohren sind aufrecht und leicht nach vorne geneigt, als würde er gespannt lauschen. Ein kurzer, runder Schnabel ragt aus seinem Gesicht heraus, und sein Mund ist zu einem freundlichen Lächeln geformt.  Furby steht stabil auf dem Tisch, seine kleinen Füße scheinen festen Halt zu haben. Sein Körper ist leicht nach vorne geneigt, als ob er darauf wartet, dass etwas Spannendes passiert. Sein flauschiges Fell reflektiert das Licht sanft, und man kann die weiche Textur fast fühlen, wenn man ihn berühren würde. Insgesamt strahlt Furby eine freundliche und einladende Präsenz aus, die jeden, der ihn sieht, zum Lächeln bringt.

Früher war alles besser? Das stimmt bei weitem nicht, aber wenn man als Kind der 90er und Teenie der Nullerjahre aufgewachsen ist, gibt’s viele Dinge, die schöne bis witzige Erinnerungen hervorrufen: von Süßigkeiten wie Magic Gum – diese knisternde Zuckerwatte mit Kaugummi –, Pez, die Zunge bunt färbende Chupa Chup Lollis und Zuckerperlen-Babyflaschen über Zeichentrickserien wie

„Die Gummibärenbande“ oder „Chip und Chap – Die Ritter des Rechts“

(na, wer hat einen Ohrwurm?) bis hin zu Accessoires wie Schnuller- oder Tattoo-Ketten, letztere am besten aus dem Automaten. Jo-Jo spielen war der Renner, wer die so genannte „Affenschaukel“ schaffte, konnte sich bei den Mitschüler*innen Eindruck verschaffen, der next step war dann der gekonnte Umgang mit dem so genannten Diabolo, das auf Dauer aber doch etwas zu groß zum Mitnehmen war. Gummitwist wurde stets auf dem Schulhof gespielt und Flummis oder Jumping Popper hüpften sehr zum Missfallen der Lehrer*innen im Klassenzimmer umher. Der Name von letzterem war gar nicht so leicht herauszufinden, die Google-Suche „Gummispielzeug umstülpen, das dann durch Unterdruck hochspringt“ lieferte aber schließlich doch das gewünschte Ergebnis. 


Und welche Highlights gab es sonst noch? Ein persönlicher „walk down memory lane“ mit weiteren Top 5-Kult-Items der Vergangenheit:


Platz 1: Poesiealben & Freundschaftsbücher. Bei Kindergeburtstagen, in der Schule und auf Familienfesten, das Freundschaftsbuch war immer dabei. Wer neben dem Ausfüllen von Name, Lieblingstier, Wunschberuf und Co. auch ein Foto von sich einklebte, hat gepunktet. Der*die eine oder andere Lehrer*in dürfte heutzutage froh sein, sich nicht mehr in 25 Bücher eintragen zu müssen… zu dürfen natürlich. Der kleine Part „Was ich dir noch sagen wollte“ war aber schon manchmal schön zu lesen. 

„Nie verlerne so zu lachen, wie du jetzt lachst, froh und frei, denn ein Leben ohne Lachen, wär ein Frühling ohne Mai“ war bei allen Mai-Geburtstagskindern wohl das am meisten eingetragene Gedicht ins Poesiealbum. Ähnliche Highlights: „In allen vier Ecken soll Liebe drin stecken“, „Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken, nur die eine, die welkt nicht, und die heißt Vergissmeinnicht“ oder „Wenn die Flüsse aufwärts fließen und die Hasen Jäger schießen, wenn die Mäuse Katzen fressen, dann erst werd ich dich vergessen“.


Platz 2: Furby & Tamagotchis! 1998 erblickte der erste Furby das Licht der Welt. Die erste Generation der elektronischen Haustiere hatte eine Infrarotschnittstelle, um mit anderen Furbys zu „kommunizieren“. Sie konnten sich unter anderem mit einer Krankheit „anstecken“, schliefen im Dunkeln ein und wenn sie hungrig waren, konnte man sie füttern, in dem man mit dem Finger auf die Zunge gedrückt hat. Ähnlich umsorgt werden wollten auch Tamagotchis, die, ursprünglich aus Japan kommend, ab 1997 weltweit für Aufmerksamkeit sorgten. Selbst wer echte Haustiere Zuhause hatte, war auf dem Schulhof, oder, psssst, auch während des Unterrichts, nicht selten mit einem Tamagotchi zu sehen. Bei vielen startete es mit einer Katze, dann kamen Modelle, bei denen man sogar zwischen bis zu zehn elektronischen Tieren auf dem Bildschirm wählen konnte und schließlich gab es auch menschliche Kinder, die zunächst als Baby erschienen und bei guter „Fürsorge“ auch als Teenager*in nicht vom Bildschirm verschwanden, weil sie „weggerannt“ sind. Bei Vernachlässigung des Tamagotchi-Kindes musste man per Tastendruck sehr oft um die Rückkehr „nach Hause“ bitten. So absurd das niedergeschrieben auch alles klingt – Spaß hat es gemacht!


Platz 3: Das Sammeln, Tauschen und Spielen von und mit Diddl-Blättern, Polly Pocket, Stickeralben, Trolls & Pokémon-Karten. Jedes Diddl-Blatt wurde in Klarsichthüllen gepackt und in Ordnern abgeheftet – irgendwie typisch Deutsch –, „der goldene Koch“ war eins der am höchsten gehandelten Blätter. Hoch gehandelt wurden auch Pokémon-Karten, 70 Mark konnte man auf einem Flohmarkt in der Stadt Lüdenscheid innerhalb einer halben Stunde mal damit verdienen…


Platz 4: Beschäftigungen, die auch alleine Spaß gemacht haben: Window Colour und Seidenmalerei. Die Verwandten hat es (mehr oder weniger) zu jedem Geburtstag, jedem Weihnachts- oder Osterfest gefreut, wenn es wieder ein neues (mehr oder weniger) schönes, selbstgemachtes Geschenk gab.


Platz 5: Mit wie wenig Technik man zufrieden war: Die Begeisterung über die erste Generation grauer, dicker Gameboys ist mittlerweile in Zeiten von KI und Co. ebenso unterhaltsam und zugleich beeindruckend wie die über das PC-Spiel „Hugo“ oder das Nokia 3310. Eine 50 Mark-Guthaben-Karte war ziemlich schnell aufgebraucht, wenn eine SMS 39 Pfennig kostete, auf 160 Zeichen beschränkt war und man dem Schwarm unbedingt texten wollte. Gut, dass zumindest etwas heute günstiger als damals ist…




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